Bei allen Erfolgsgeschichten, die die Anbieter von Augenlaserbehandlungen potentiellen Interessenten vermitteln, sollte ein Patient daran denken, das alle im Rahmen der refraktiven Chirurgie vorgenommenen Operationen nicht reversibel sind. Die Entscheidung für eine Korrektur der eigenen Fehlsichtigkeit in einem Augenlaserzentrum wirkt sich auf das gesamte noch folgende Leben aus. Das muss kein Nachteil sein. Ziel des Augenlaserns ist ja, eine nachhaltige Korrektur einer vorliegenden Sehschwäche zu erzielen. Da jedoch die neueren Methoden, wie das innovative Femto Lasik Verfahren, erst seit wenigen Jahren in den Augenlaserzentren praktiziert werden, liegen hierfür keine Langzeiterfahrungen vor.
Die klassische Lasik-Methode, die bis heute angewendet wird, wurde Anfang der Neunziger Jahre eingeführt und ist weltweit von Hunderttausenden Patienten in Anspruch genommen worden. Aufgrund der vorliegenden Erfahrungen wurde das Verfahren von der amerikanischen Gesundheitsbehörde als unbedenklich eingestuft. In Deutschland sehen der Berufsverband der Augenärzte (BVA) und die Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) die Lasik-Operationsmethode als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Sehfehlerkorrektur bei einer vorliegenden Myopie bis minus 10 Dioptrien und bei einem Astigmatismus von bis zu minus 3 Dioptrien an.
Die ersten Laseroperationen zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten wurden bereits Anfang der Achtziger Jahre vorgenommen. Die damals angewendeten Verfahren sind jedoch mit den heute üblichen in keiner Weise vergleichbar. Aus diesem Grund sind die damaligen Erfahrungswerte für eine heutige Entscheidung nicht mehr relevant.
Wer die Nase von Brille und Contactlinsen voll hat, dem bietet sich heute das Augenlasern als eine gute Alternative. Die aktuelle Technologie der Wahl heißt hier Lasik und wird von vielen Augenlaserzentren in zwischen erfolgreich in großem Stil angewendet.