Korrektur von Fehlsichtigkeit: Was und wie?

Welche Möglichkeiten der Sehfehlerkorrektur gibt's

Fehlsichtigkeit ist ein Überbegriff, unter dem diverse Augenerkrankungen und Augenprobleme zusammengefasst werden. Allen diesen Einschränkungen ist gemeinsam, dass sie ein einwandfreies Sehen unmöglich machen.

Die häufigsten Formen der Fehlsichtigkeit sind die Hyperopie (Weitsichtigkeit) und die Myopie (Kurzsichtigkeit). Die Betroffenen sind in der Lage, in bestimmten Bereichen nicht ausreichend scharf sehen zu können; Weitsichtige nicht in im Nahbereich, Kurzsichtige nicht im Fernbereich. In beiden Fällen wird das einfallende Licht nicht gebündelt auf die Netzhaut geworfen. Bei der Weitsichtigkeit käme es theoretisch erst hinter der Netzhaut zu einer Vereinigung der Lichtstrahlen, bei der Kurzsichtigkeit fallen sie bereits zusammen bevor sie auf die Netzhaut treffen.

In der Regel sind beide Formen der Fehlsichtigkeit in der abnormen Länge der Augäpfel begründet. Zu kurze Augäpfel führen zur Hyperopie, zu kurze zur Myopie. Es gibt jedoch auch ausnahmen, bei denen die beiden Formen der Fehlsichtigkeit ihre Ursache in Brechkraftfehlern haben.

Brille, Kontaktlinsen, Laser-OP?

Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten, die zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten zur Option stehen, z.B. auch intraokulare Linsen (© L Klauser / Fotolia)

Linsen verschiedener Arten gegen Fehlsichtigkeit

Weit- und Kurzsichtigkeit können mit Hilfe von vorgeschalteten Linsen in Form von Kontaktlinsen oder einer Brille beglichen werden. Bei Kurzsichtigen werden Linsen verwendet, die eine Streuung des Lichts bewirken, sogenannte konkave Linsen. Die Einheit für die Angabe der Linsenbrechkraft ist die Dioptrie. Bei Kurzsichtigen liegt der Linsenwert im negativen Dioptrienbereich. Genau umgekehrt ist es bei solchen Linsen, die zum Ausgleich der Weitsichtigkeit eingesetzt werden. Diese Linsen sind konvex, ihr Dioptrienwert ist positiv. Sie bündeln das Licht.

Bei jungen Menschen besteht in der Weitsichtigkeit in der Regel kein besonderes Problem. Diese Art Fehlsichtigkeit kann nämlich durch die Augen oft ausgeglichen werden; man nennt diesen Vorgang Akkommodation. Da die Linse mit fortschreitendem Alter ihre Elastizität mehr und mehr einbüßt, ist die Möglichkeit einer solchen Akkommodation oft nicht mehr gegeben.

Neben den genannten Formen der Fehlsichtigkeit gibt es jedoch noch weitere, beispielsweise die sogenannte Nachtblindheit. Hier ist die Funktion der Stäbchen gestört, die im Auge für die Wahrnehmung von Hell und Dunkel zuständig sind. Ist hingegen die Funktion der sogenannten Zäpfchen gestört, wird die Wahrnehmung von Farben, meistens die der Farben Rot und Grün.

Beim Astigmatismus, auch Stabsichtigkeit genannt, liegt eine Verkrümmung der Hornhaut vor, in deren Folge das einfallende Licht falsch gebrochen wird. Die Folge ist die stabförmige Wahrnehmung punktförmiger Objekte.

Heutzutage stehen zur Korrektur diverser Formen der Fehlsichtigkeit auch zahlreiche operative Behandlungsmethoden, zum Beispiel mit Augenlaser zur Verfügung. Dafür gibt es spezielle Verfahren der Augenlaserbehandlung, z.B. Lasik und Femto-Lasik.

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